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Dokumente der Kirche

"Nostra Aetate - ein folgenreicher Konzilstext"

Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen.

„In dieser Erklärung äußert sich die katholische Kirche erstmals umfassender in ihrer Geschichte positiv zu den anderen Religionen und vor allem zum Judentum. Das Konzil weiß, dass diese Religionen sich den gleichen Fragen nach den "ungelösten Rätseln" des Lebens wie die Kirche stellen: "Was ist der Mensch? Was ist Sinn und Ziel unseres Lebens? Was ist das Gute, was die Sünde? Woher kommt das Leid, und welchen Sinn hat es? Was ist der Weg zum wahren Glück? Was ist der Tod, das Gericht und die Vergeltung nach dem Tode? Und schließlich: Was ist jenes letzte und unsagbare Geheimnis unse-rer Existenz, aus dem wir kommen und wohin wir gehen?" (Kardinal Lehmann)

Ad Gentes

Dekret über die Missionstätigkeit der Kirche, das vom Zweiten Vatikanischen Konzil formuliert und am 7. Dezember 1965 von Papst Paul VI. promulgiert wurde.
Die Kirche ist nicht wirklich gegründet, hat noch nicht ihr volles Leben, ist noch nicht ganz das Zeichen Christi unter den Menschen, wenn nicht mit der Hierarchie auch ein wahrer Laienstand da ist und arbeitet; denn das Evangelium kann nicht in Geist, Leben und Arbeit eines Volkes tief Wurzel schlagen ohne die tätige Anwesenheit der Laien.

Apostolisches Schreiben – Evangelii Nuntiandi

Das Apostolische Schreiben Evangelii nuntiandi von Papst Paul VI. behandelt die Evangelisie-rung in der Welt von heute, veröffentlicht am 8. Dezember 1975. Es beschreibt Christus als Ur-heber der Evangelisierung, die Kirche und deren Repräsentanten als Träger der Evangelisie-rung, darüber hinaus deren Inhalte, Wege, Methoden und Adressaten, die Hörer der frohen Botschaft. Im abschließenden Kapitel geht es um den Geist der Evangelisierung.

Der Hunger in der Welt

Eine Herausforderung für alle: solidarische Entwicklung (4. Oktober 1996)

Diese Studie möchte die Christen für ihren Dienst zurüsten, sich der Not des heutigen Menschen anzunehmen. Die behandelten Inhalte sind höchst aktuell. Sie zeigen den Hunger in der Welt auf, sowie die ethischen Implikationen einer Problematik, die alle Menschen guten Willens an-geht. Die Publikation war gedacht für die Vorbereitung des Großen Jubiläums 2000. Der Geist der Stellungnahme folgt nicht irgendeiner Ideologie, sondern er lässt sich von der Logik des Evangeliums leiten und lädt dazu ein, die Nachfolge Christi im Alltag zu leben.

Dialog und Verkündigung

Päpstlicher Rat für den Interreligiösen Dialog
Kongregation für die Evangelisierung der Völker
Überlegungen und Orientierungen zum Interreligiösen Dialog und zur Verkündi-gung des Evangeliums Jesu Christi - 19. Mai 1991

Dogmatische Konstitution über die Kirche "Lumen gentium"

Das Hauptanliegen der Konstitution liegt darin, dass Christus als Mitte der Kirche deutlicher hervortritt. In deutlich biblisch geprägter Sprache und unter starkem Rückgriff auf die Theologie der Kirchenväter betont die römisch-katholische Kirche ihren Charakter als mystischer Leib Christi und „Wanderndes Gottesvolk“ und vermeidet insbesondere Engführungen auf den nur institutionellen Charakter der Kirche.

ENZYKLIKA ‚LAUDATO SI’

Von Papst Franziskus

Über die Sorge für das gemeinsame Haus.
Die Umwelt-Enzyklika von Papst Franziskus wird als wichtige Weichenstellung seines Pontifikats verstanden mit der Kernaussage: der Kampf gegen weltweite Armut und Umweltzerstörung gehören untrennbar zusammen.

Freude des Evangeliums

Das apostolische Schreiben Evangelii Gaudium von Papst Franziskus ist ein Aufruf, die kirchliche Sendung der Evangelisierung im Kontext der realen Welt und der realen Erfahrungen von Milli-arden von Menschen, insbesondere der Armen und Verwundbaren, neu zu sehen und als Her-ausforderung anzunehmen. Im gesamten Dokument trifft man auf »Perlen« der Weisheit und Einsichten von Papst Franziskus.
24. November – Hochfest unseres Herrn Jesus Christus, König des Weltalls – im Jahr 2013.

Heiliges Jahr der Barmherzigkeit

Verkündigungsbulle des außerordentlichen Jubiläums der Barmherzigkeit

Das „außerordentliche Jubiläum der Barmherzigkeit“ beginnt am 8. Dezember 2015, am Hoch-fest der Unbefleckten Empfängnis Mariens, und endet am 20. November 2016 mit dem Christ-königssonntag. Es soll „eine Zeit der Gnade für die Kirche sein und helfen, das Zeugnis der Gläubigen stärker und wirkungsvoller zu machen“, so schreibt Papst Franziskus in der Verkündi-gungsbulle

Pastoral Konstitution - Gaudium et Spes

Am 7. Dezember 1965 wurde als eines der letzten Dokumente des 2. Vatikanischen Konzils die Pasto-ralkonstitution "Gaudium et spes" (GS) – "Die Kirche in der Welt von heute" verabschiedet. Es ist das wohl ungewöhnlichste Dokument, das je auf einem Konzil in der bisherigen Geschichte der Kirche beschlossen worden ist. Es war und ist bis heute nicht unumstritten.

Redemptor hominis

Von Papst Johannes Paul II

An die Verehrten Mitbrüder im Bischofsamt, die Priester und Ordensleute, die Söhne und Töch-ter der Kirche und an alle Menschen guten Willens zum Beginn seines Päpstlichen Amtes
Die zentralen Themen des Rundschreibens, Christus - Mensch - Kirche, entfaltet in den Kapi-teln: Das Geheimnis der Erlösung - Der erlöste Mensch und seine Situation in der Welt von heu-te - Die Sendung der Kirche und das Schicksal des Menschen. Es ist die Antrittsenzyklika des Papstes und umreißt zugleich das theologische Programm des Papstes.

Redemptoris Missio

Von Johannes Paul II (7 Dezember 1990)

Redemptoris Missio betont dessen fortdauernde Gültigkeit, hebt ausdrücklich die Bedeutung der Laien in der Missionsarbeit hervor und beschreibt die unbedingte Achtung der kulturellen und religiösen Traditionen der Menschen in den Missionsgebieten als ein Grundprinzip heutiger Mission. Der Papst knüpft darin an das Apostolische Schreiben „Evangelii Nuntiandi“ seines Vorgängers Paul VI. aus dem Jahr 1976 an.